Drachentöter-Dialog mit Anton Zeilinger

Am 8.3.2018 sprach Erich Cibulka beim 7. Drachentöter-Dialog mit dem Quantenphysiker Prof. Dr. Anton Zeilinger über “Tradition versus Innovation”.

Erich Cibulka_Anton Zeilinger_Drachentöter-Dialog

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Drachentöter-Dialog mit Wolfgang Bachmayer

Am 30.11.2017 sprach Erich Cibulka beim 6. Drachentöter-Dialog mit dem Meinungsforscher und OGM-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Bachmayer über “Tradition vs Innovation”. Knapp zwei Monate nach der Nationalratswahl standen deren Ergebnis und die Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regierung im Vordergrund.

Erich Cibulka mit Wolfgang Bachmayer beim Drachentöter-Dialog

Die Migrationskrise ab Herbst 2015 und das dabei erkennbare politische Missmanagement hätten einen großen Veränderungsdruck auf die Politik erzeugt. Zusätzlich hätte die misslungene Integration der Zuwanderer aus den 70er-Jahren eine steigende Unzufriedenheit hervorgerufen. All dies gemeinsam hätte zu einem großen Veränderungswillen der Bevölkerung geführt. Kluger Wahlkampf auf der einen und schwerwiegende Fehler auf der anderen Seite hätten dann letztlich das Ergebnis bewirkt.

Die Meinungsforschung steht immer mehr vor dem Problem, dass durch die veröffentlichte Meinung in den Medien – im Sinne einer political correctness – die Befragten nur sozial erwünschte Antworten geben. Dieses Phänomen zeigte sich bereits bei der Wahl von Präsident Trump und auch bei der Abstimmung über “Brexit”.

Die neue Regierung würde die “Drachen der Verkrustung”, die es in Österreich gibt, wohl nicht heldenhaft erlegen, sondern eher durch den Entzug der finanziellen Mittel langsam verhungern und verdursten lassen.

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Unternehmenskultur in der Praxis

Am 23.10.2017 wurde bei einem Event des Wirtschaftskammer-Arbeitskreises “Initiative Unternehmenskultur” das Fachbuch “Unternehmenskultur in der Praxis” erstmals vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Sammelwerk von Mitgliedern des Arbeitskreises, der von 2008 bis 2013 von Erich Cibulka geleitet wurde.

Unternehmenskultur in der Praxis

Der Beitrag von Erich Cibulka trägt den Titel: “Erfolgsfaktor Unternehmenskultur – Zwei Messinstrumente zur Gestaltung einer „High Performance Culture“ in der Praxis”. Er kann auch heruntergeladen werden: Download

Was macht Unternehmen erfolgreich? Studien zeigen, dass ein großer Teil der Varianz von Erfolg durch den spezifischen Spirit von Organisationen erklärt werden kann. Trotzdem gilt Unternehmenskultur häufig als weiches Thema, da sie schwer erfassbar scheint. Kann Kultur also auch gemessen werden? Durch den Einsatz geeigneter Instrumente werden Erfolgsfaktoren für Unternehmen sowie kollektive Werte, Normen und Überzeugungen sichtbar gemacht. Dadurch findet Kultur seinen Platz im Management-Cockpit. Und sie wird gestaltbar – vom Ist zum Soll. Zwei Instrumente für den Praxiseinsatz – das Philadelphia Performance Profile und das Organizational Culture Inventory – werden beschrieben. Außerdem werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die mit dem Philadelphia Performance Profile durchgeführt wurde und Antworten auf die Eingangsfrage „Was macht Unternehmen erfolgreich?“ gibt.

Staatliche Auszeichnung mit dem Miliz-Gütesiegel

Milizgütesiegel für Philadelphia Management

Philadelphia Management unterstützt die “Pro Miliz Charta” des Österreichischen Bundesheeres. Daher überreichte Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil am 9.6.2017 bei einem Festakt im Schloss Spielfeld das Milizgütesiegel an Erich Cibulka.

Milizgütesiegel Erich Cibulka

Weitere Informationen zum Milizgütesiegel gibt es hier: Milizgütesiegel

 

Drachentöter-Dialog mit Markus Hengstschläger

Am 1.6.2017 sprach Erich Cibulka mit Univ.Prof. Dr. Markus Hengstschläger in der Reihe “Drachentöter-Dialog” über Tradition versus Innovation.

Der Humangenetiker erläuterte in einem lebhaften und packenden Gespräch die Herausforderungen an seinen Berufsstand. Einerseits gelingt es, bei immer mehr Krankheiten (derzeit ca. 5.000) die genetischen Ursachen zu erforschen. Wenn sich daraus Therapien ableiten und umsetzen lassen, gelten Genetiker als Helden der Wissenschaft. Andererseits stößt seine Disziplin rasch an ethische Fragen, wenn Diagnosen möglich, aber Therapien (noch) nicht möglich sind – insbesondere in der Pränatal-Diagnostik.

Als stv. Vorsitzender der Bioethik-Kommission führte er aus, dass Österreich (neben Irland) diesbezüglich die strengsten Gesetze in Europa hat. Dabei spielen kulturelle und religiöse Aspekte eine wichtige Rolle. Nachdem aber weder die Wissenschaft noch die großen Weltreligionen einen einheitlichen Zeitpunkt für den Beginn des Lebens definieren können – ausführlich stellte er die unterschiedlichen Gesichtspunkte dar -, bewegt sich die Humangenetik stets in einem Spannungsfeld zwischen dem Machbaren und dem gesellschaftlich Erlaubten.

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Podiumsdiskussion am Center of Excellence der Wirtschaftsuniversität

Am 22.5.2017 diskutierte Erich Cibulka an der WU Wien mit Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor der Post AG, KR Heinz Stiastny, Leiter des Innovationsbüros im Verteidigungsministerium, und Univ.Prof. Dr. Hendrik Fisch über Innovation.

Zu Besuch beim Bundespräsidenten

Am 24.4.2017 wurde Erich Cibulka von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen zu einem mehr als einstündigen Gespräch in die Hofburg eingeladen.

Wir feiern unser Jubiläum!

Ball der Offiziere 2017

Drachentöter-Dialog mit Michael Krammer

Bild links: Erich Cibulka; Bild rechts: Michael Krammer

Am 6.10.2016 sprach Erich Cibulka mit Michael Krammer beim 4. Drachentöter-Dialog über “Tradition vs Innovation”.

Krammer prägt seit 20 Jahren als Top-Manager die Telekom-Branche. Er bezeichnete es als unwahrscheinlich, dass sich der 5. Kondratjew-Zyklus bereits im Abschwung befindet. Die Nutzung des Internets und die technologische Innovation finden immer neue Anwendungsgebiete – als Beispiel führte er dazu die “Virtuelle Realität” ein. Lebhaft wurde über die Folgen von IOT (Internet of things) diskutiert. In den letzten Jahren deuteten demografische Trends in Europa auf einen bevorstehenden Arbeitskräftemangel hin. Durch die Digitalisierung könnte es da zu einer dramatischen Umkehr kommen. Auch die Weiterentwicklung von künstlicher Intelligenz (AI) stellt uns vor neue Herausforderungen. Sollten Maschinen selbstlernfähig werden – “technologische Singularität” – wirft das zahlreiche ethische Fragen auf, die einer Beantwortung harren.

Sein 2014 gegründetes Unternehmen Ventocom (HOT) setzt auf ein innovatives Geschäftsmodell, in dem Teile der Wertschöpfungskette (Marketing und Sales) quasi an einen Partner ausgelagert sind. Dadurch ergibt sich eine schlanke Kostenstruktur. In den ersten 1 1/2 jahren seit dem Launch konnten bereits über 600.000 Kunden gewonnen werden. Trotzdem muss das Unternehmen stets wachsam auf Änderungen im Markt reagieren. Dafür wären alle Mitarbeiter gleichermaßen zuständig.

Als Präsident des Wiener Traditionsfußballvereins SK Rapid wäre es seine größte Herausforderung, die unterschiedlichen Interessen seiner Stakeholder (Fans, Sponsoren, Spieler, …) zu koodinieren. Wirtschaftliche Notwendigkeiten und die Traditionspflege puristischer Fan-Gruppen stünden manchmal in einem Gegensatz. Als schwierigsten Job im Fußball bezeichnete er die Rolle des Trainers, da es einerseits einen enormen Wettbewerb um die Stammplätze gibt, und gleichzeitig ein eingeschworener Team-Geist erforderlich ist, um erfolgreich zu sein.

Als wichtigste Aufgabe einer Führungskraft bezeichnete er die Fähigkeit, die Zusammenarbeit zu fördern und zerstörerischen Wettbewerb zu minimieren. Klare Zielvorgaben müssten kooperativ von allen Beteiligten angestrebt werden. Abschließend begründete er dies mit seiner Erfolgsformel: “E = Q x A hoch 2”  Erfolg ist das Produkt aus der Qualität einer Entscheidung mal dem Quadrat der Akzeptanz der Beteiligten.

Blick aus dem Publikum auf Erich Cibulka und Michael Krammer beim 4. Drachentöter-Dialog über Tradition vs Innovation

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